Gedenken an das Kriegsende 1945

Roswitha Strüber

 

 

Die Israelitische Gemeinde Freiburg erinnerte im Jahr 2014 mit zwei Veranstaltungen am Donnerstag , den 8. Mai, und am Freitagvormittag, den 9. Mai, an das Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und an den Sieg über das nationalsozialistische Terrorregime in Deutschland. Zu dem in diesem Rahmen vorbereiteten Konzertnachmittag, zu dem der Gemeindevorstand wegen des folgenden Shabbatfestes bereits am Donnerstagnachmittag eingeladen hatte, konnte die Vorsitzende Irina Katz zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Gertrud-Luckner-Saal des Gemeindezentrums begrüßen. Der Chor der Gemeinde unter Leitung von Vladislav Belinskiy hatte für den Nachmittag eine breite Palette von russischen, ukrainischen und jüdischen Volksliedern zusammengestellt und eröffnete das Programm mit dem in fast allen Teilen der Welt bekannten poetischen Lied "Donna Donna". Dieses wurde getextet und komponiert in den Jahren 1940/41 von zwei jüdischen Autoren und beschreibt in allegorischen Bildern die verzweifelte Situation der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Zeit des Dritten Reiches. Am Ende ihres gesanglichen Vortrages erhielten der Chor insgesamt und seine Mitglieder, die als Solisten oder auch mit einem Duettpartner aufgetreten waren, herzlichen Applaus von dem begeisterten Publikum. Beschlossen wurde der Tag des Gedenkens mit einem festlichen Essen, das von Helferinnen und Helfern der Gemeinde liebevoll vorbereitet war.

 

   

 

   

 

 

Am Freitagvormittag folgte für die Mitglieder der Israelitischen Gemeinde ein Totengedenken auf dem jüdischen Friedhof an der Elsässerstrasse. Vor dem Ehrenmal für die sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus sprach Vorstandsmitglied Dr. Farrokhpur das Kaddisch, bevor Irina Katz und die Gemeindemitglieder bei einem Gang über den Friedhof auf den Gräbern rote Rosen niederlegten.

 

 

 

 

   

 

   

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