Tu BiSchwat 5774 (16. Januar 2014)

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Nachdem die Kinder bereits am Nachmittag das Neujahrsfest der Bäume gefeiert hatten, begrüßte am Abend nach dem Gottesdienst mit Kantor Joseph Hayoun die Vorsitzende Irina Katz im Namen des Vorstandes die Gemeindemitglieder und Gäste zum gemeinsamen Tu BiSchwat-Seder im großen Gertrud-Luckner-Saal des Gemeindezentrums. Rabbiner David Karpov aus Moskau, von der Gemeinde als Gast eingeladen, erläuterte zu Beginn den Sinn und die Bedeutung des Festes und führte mit den entsprechenden Segenssprüchen zu den einzelnen Speisen durch das Sedermahl.

 

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Auch wenn Tu BiSchwat zu den kleineren jüdischen Festen zählt, so nimmt es gerade in unserer heutigen Zeit mit ihren großen Herausforderungen angesichts der bedrohlichen Umweltzerstörungen eine wichtige und mahnende Stellung ein. Ausgehend von der mosaischen Überlieferung lenkt Tu BiSchwat den Blick auf die Umwelt und die göttliche Forderung, die Schöpfung wertzuschätzen und zu bewahren. Denn Bäume und Felder bieten mit ihren Früchten die Lebensgrundlage für die Menschen. So ist es in Israel ein schöner und Sinn gebender Brauch, wie Herr Kligler ausführt, dass an diesem Tag die Schulkinder und auch Erwachsene hinausgehen und neue Bäume pflanzen. Jüdische Menschen in der Diaspora schicken für diese Aktion Geldspenden nach Israel und erinnern in ihren Gemeinden mit dem Sedermahl an den Reichtum der Früchte, die in Israel wachsen. So gehören die sieben wichtigsten Fruchtarten, mit denen Gott das Land Israel gesegnet hat, auf den Sederteller: Weizen und Gerste, Wein, Feigen und Granatäpfel sowie Oliven und Honig.

 

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Im Anschluss an das Sedermahl freute sich Irina Katz sehr, Gäste aus der Stadt Saratow in Rußland begrüßen zu können. Alexei Galitsyn, der als Journalist in der Millionenstadt an der Wolga tätig ist, berichtete über die Situation der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Saratow und über das jüdische Leben dort. files/JG-Freiburg/2014/Events/Tu BiSchwat/IMG_7207.JPG

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