Pessach in Freiburg

Text und Fotografien: Roswitha Strüber

 

Die Israelitische Gemeinde Freiburg feierte in der Woche vom 4. bis 11. April 2015 das diesjährige Pessach-Fest.

 

Als eines der wichtigsten Feste im Judentum erinnert Pessach an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und an die Befreiung aus langjähriger Gefangenschaft. Neben verschiedenen Gottesdiensten ist das Pessach-Mahl der Höhepunkt der Feiertage. Hierzu hatte der Vorstand der Gemeinde am vergangenen Freitag in den Gertrud-Luckner-Saal des Gemeindezentrums eingeladen. Rabbiner Ariel Kirzon aus Hannover und Kantor Elkana Hayoun waren für den liturgischen Ablauf des Sederabends verantwortlich. Bereits am späten Vormittag fand auf dem jüdischen Friedhof an der Elsässerstraße die traditionelle Verbrennung des Chamez-Brotes, des gesäuerten Brotes statt, das während der Pessach-Tage nicht verzehrt werden darf.

Stattdessen werden die Mazzot gegessen, dünne Brotfladen aus ungesäuertem Teig. Deshalb wird Pessach auch das Fest der ungesäuerten Brote genannt. In den weiteren Veranstaltungen und Gottesdiensten zu Pessach, die auch von den Rabbinern Mark Pavlovsky und Jaakov Josef Yudkowsky mitgestaltet wurden, lud der Vorstand herzlich in die Synagoge ein.

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