Fröhliches Purim-Fest mit Berliner Klezmer Band

Text und Fotos: Roswitha Strüber

 

Fröhlich und beschwingt ging es am 24. März 2016 im Gertrud-Luckner-Saal zu, als die Israelitische Gemeinde Freiburg in ihrem Gemeindezentrum abends das Purimfest mit einem großen Ball feierte. Auch  eine Familie aus Basel hatte mit ihren Kindern den Weg nach Freiburg gefunden. Mit der Berliner Klezmer Band Aletchko war es der Vorstandsvorsitzenden Irina Katz gelungen, ein junges Musiker-Quartett einzuladen, das sich sehr schnell in die Herzen der zahlreichen Anwesenden spielte und in dem übervollen Saal für eine ausgelassene Tanzstimmung sorgte.

Zur besonderen Freude der Kinder überreichte Irina Katz ihnen in Erinnerung an die glückliche Errettung des israelitischen Volkes durch Esther, die jüdische Ehefrau des Perserkönigs Achaschwerosch (Xerxes), die traditionellen Hamantaschen, eine dreicksförmige, süße  Backspezialität. Sie symbolisieren, so sagt man, die Ohren oder auch den Hut Hamans, des höchsten Regierungsbeamten des Königs Achaschwerosch, der alle Juden im Perserreich umbringen lassen wollte. Esther konnte jedoch ihren königlichen Gatten von der Böswilligkeit Hamans überzeugen und ihr Volk retten.

Vladislav Belinskiy als Solosänger und Leonid Vainshtein an der Gitarre begeisterten die Anwesenden mit ihren Musikbeiträgen.

Mit dem beschwingten Ball und einem vorausgegangenen koscheren Buffet fand das Purim-Fest seinen Ausklang.

Am Vormittag hatte die Gemeinde bereits die Megillat Esther gelesen und anschließend den Kiddusch zelebriert.

 

Unter dem Motto „Auf, lasst uns Krach machen“ war Purim an Erew Purim mit G-ttesdienst, Lesung der Megillat Esther und Kiddusch eröffnet worden. Dabei war eine besondere Einladung an die Kinder der Kita Shalom ergangen. Schon lange im Voraus hatten sie sich auf diesen Tag gefreut. Zur Freude aller waren zu diesem fröhlichen Anlass auch Kinder aus der benachbarten Straßburger Gemeinde mit ihren Eltern angereist, um mit ihren Freiburger Freunden in der Synagoge Purim zu feiern. Bunt verkleidet und immer mit den Rasseln an den richtigen Stellen viel Lärm machend, wenn der Name des bösartigen Ministers Haman genannt wurde, gestalteten sie den G-ttesdienst lebendig mit. Beim ausklingenden Kiddusch lobte die Vorstandsvorsitzende Irina Katz die Kinder für die einfallsreichen und bunten Kostüme und belohnte sie mit Geschenken und Hamantaschen.

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