Holocaust-Gedenken in der Synagoge

Text und Fotos: Roswitha Strüber

An vielen Orten in Europa und der Welt bekunden jüdische und nichtjüdische Menschen am israelischen Nationalfeiertag Yom haShoah ihre Solidarität mit dem israelischen Volk. Gemeinsam wird in verschiedenen Veranstaltungen an die Opfer des Holocaust und ihrer Leiden gedacht. Auch die Israelitische Gemeinde Freiburg bereitete eine Gedenkstunde vor und lud wie in den vergangenen Jahren ihre Gemeindemitglieder und die Mitbürgerinnen und Mitbürger in die Synagoge ein. Nach den einleitenden Worten der Vorstandsvorsitzenden Irina Katz wurden in einer tief bewegenden symbolischen Handlung sechs Kerzen entzündet, eine jede im Gedenken an eine Million jüdischer Opfer. Dabei formulierten die sechs Frauen und Männer, die für diesen würdigen Akt ausgewählt waren – unter ihnen die beiden Stadtdekane der evangelischen und katholischen Kirche Markus Engelhardt und Wolfgang Gaber – jeweils ihre persönlichen Gedanken und Empfindungen zu dem Anlass. 

Kantor Michael Kaner aus Salzburg und Violinvirtuosin Daniela Kaner umrahmten stimmlich und instrumental mit ihren Beiträgen die Gedenkstunde.

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