Spatenstich am „Platz der Alten Synagoge“

Text und Fotos: Roswitha Strüber 

Mit einem kleinen feierlichen Akt gab der Freiburger Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon am Montag, den 18. April das Startzeichen für die Bauarbeiten zur städtebaulichen Neugestaltung des „Platz der Alten Synagoge“ zwischen Stadttheater und den Kollegiengebäuden I und II der Albert-Ludwigs-Universität. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wird auch der Standort der jüdischen Synagoge, die während der nationalsozialistischen Ausschreitungen in der Nacht des 9. November 1938  zerstört wurde, durch eine größere Brunnenanlage markiert. Sie wird die Gestalt der Umrisslinien des ehemaligen Gotteshauses erhalten und so an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern. Zu der Veranstaltung, die mit einem Stehempfang im Winterer-Foyer des Stadttheaters ausklang, war auch der Vorstand der israelitischen Gemeinde eingeladen und durch Vorstandsmitglied Leonid Vainshtein vertreten.

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